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20. Februar 2008

Ölwechsel nicht zu oft

Öl im Automotor muss schmieren, kühlen und Partikel vom Motorraum zum Ölfilter transportieren. Wird das Öl im Laufe der Zeit zu schmutzig, kann es seine Aufgaben nicht mehr erfüllen, der Motor nimmt letztendlich Schaden. In Deutschland werden jährlich rund 45 Millionen Ölwechsel durchgeführt. Nur für Pkws bedeutet das einen Verbrauch von rund 200 Millionen Liter Öl pro Jahr. Angesichts steigender Ölpreise auf dem Weltmarkt und langsam zu Ende gehender Ölvorräte ist dies ein enormer Ressourcenverbrauch.

Herkömmliche Öle werden durchschnittlich alle 15000 bis 30000 Kilometer ausgetauscht. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) weist darauf hin, dass moderne Motorenöle eine Lebensdauer von rund 100000 Kilometern haben. Das macht häufige Ölwechsel überflüssig und entlastet den eigenen Geldbeutel und die Umwelt.

Die modernen Öle beseitigen die Ablagerungen in den Motoren mit Hilfe spezieller Lösungsmitteln. Anschließend sorgen besondere Schmierstoffe für geringere Reibungswerte, so entstehen kaum neue Ablagerungen und Ölwechsel sind seltener erforderlich. Lediglich der Ölfilter muss wie bisher in den üblichen Abständen ausgetauscht werden, so der BUND.

Die BUND-Ökotipps sind kostenlos zum Abdruck freigegeben. Der BUND muss als Quelle erkennbar sein.

Stand: Februar 2007




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