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27. Februar 2008

Osterfeuer ohne Gefahren für Tiere und Umwelt

Mit Osterfeuern wird vielerorts traditionell das erwachende Frühjahr begrüßt. Hoch aufgeschichtete Reisig- und Holzhaufen werden am Osterwochenende angezündet, um den Winter zu vertreiben. Damit diese Tradition weder Tieren noch Umwelt schadet, müssen Regeln beachtet werden, so der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

Große Reisighaufen sind ein bevorzugter Lebensraum für Kleintiere. Käfer, Wildbienen, Kröten, Kleinvögel, Igel und Wiesel sind nur einige der Arten, die dort einen sicheren Unterschlupf suchen. Damit die Tiere nicht verbrennen, sollte der Baum- und Strauchschnitt erst kurz vor dem Abbrennen zusammengestellt oder vorsichtig, nicht mit spitzen Mistgabeln, umgeschichtet werden. Wer auf das Feuer verzichtet, schafft ganzjährige Lebensräume für die heimische Tierwelt.

Abfälle wie Haus- und Sperrmüll, lackiertes und behandeltes Holz, Reifen oder Plastik haben im Osterfeuer nichts zu suchen. Verbrannt werden darf nur der jährlich anfallende Pflanzenschnitt: gut getrockneter Baum- und Strauchschnitt oder Reisig.

Private Osterfeuer müssen bei der örtlichen Feuerwehr angemeldet werden. Diese berät auch bei der Wahl des Standorts und sorgt somit für mehr Sicherheit von Mensch und Umwelt.

Die BUND-Ökotipps sind kostenlos zum Abdruck freigegeben. Der BUND muss als Quelle erkennbar sein.

Stand: Februar 2008




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