Sandbänke
Die Sandbänke in der Ostsee sind ständig schwach überflutete Untiefen des Meeresbodens, die durch Sand- oder Kiesablagerungen entstanden sind. Sie unterscheiden sich deutlich von den umliegenden tieferen Gewässern in der Besiedlungsstruktur und Funktion: im Greifswalder Bodden und der Pommerschen Bucht werden Sandbänke von einer artenarmen aber individuenreichen Fauna besiedelt.
So findet man am häufigsten Sandklaffmuscheln, Herzmuscheln und Miesmuscheln sowie Schillernde Meeresborstenwürmer und Sandflohkrebse. Für Fische, überwinternde Wasservögel und muschelfressende Tauchenten bedeuten die unterseeischen Ostsee-Sandbänke ein wichtiges Nahrungs- und Rastgebiet. Alle Eingriffe in die Sedimentdynamik der äußerst empfindlichen Sandbänke haben deutliche Beeinträchtigungen und Veränderungen in der Besiedlung zur Folge.
















