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Fische

Fische – aus Süß- und Meerwasser:

Nur ungefähr 100 verschiedene Fischarten kommen in dem brackigen Wasser der Ostsee vor. Ihr Vorkommen richtet sich nach dem Salzgehalt des jeweiligen Seegebietes. Meeresfische findet man überwiegend im Kattegatt und in der zentralen Ostsee, dazu gehören Hering, Dorsch, Sprotte und Plattfische wie Flunder und Scholle. Süßwasserfische, z.B. Barsch und Hecht, stellen knapp die Hälfte aller Fischarten in der Ostsee. Sie kommen in den salzärmeren Gebieten der Ostsee vor, insbesondere im nordöstlichen Teil der Ostsee wie auch in den Küstengewässern.

Dorsch, W. Wichmann

Aber auch wandernde Fischarten sind in der Ostsee beheimatet, wie der Lachs oder der Aal. Der Lachs laicht in Flüssen ab, lebt aber als erwachsener Fisch in salzhaltigem Wasser. Der Hering ist der einzige Meeresfisch, der sich in der gesamten Ostsee vermehren kann und entsprechend überall vorkommt. Gefährdet sind die Bestände des Dorsches und des Ostseelachses, u.a. durch andauernde Überfischung. Der Ostseelachs ist mit der Verbauung der Flussläufe mit Wasserkraftanlagen, Staustufen, etc., vor besondere Probleme gestellt, weil er beim Aufstieg in seine Laichgewässer behindert wird.

Neben diesen bekannten Speisefischen kann man aber auch noch eine Reihe weiterer Fischarten in der Ostsee beobachten. Der Knurrhahn, das Petermännchen und der Leierfisch, z. B. bringen mit ihrer auffälligen Zeichnung schöne Farbtupfer in die Unterwasserwelt.

Knurrhahn, E. Körner
Petermännchen im Sand versteckt, E.Körner

Quellen:

  • EinBlick in die Ostsee, BUND
  • Die Ostsee – Ein Lebensraum stellt sich vor, BUND


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