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Schmetterlinge und Klimaveränderungen

Admiral
Der Admiral, ein klassischer Wanderfalter, überwintert zunehmend in unseren Breiten. Foto: N.Voigt

Innerhalb Deutschlands werden die stärksten Auswirkungen des Klimawandels auf die biologische Vielfalt in den Alpen, im nordostdeutschen Tiefland sowie im Bereich des Oberrheingrabens erwartet. Voraussichtlich werden manche Arten südlicherer Regionen nach Norden und Schleswig-Holstein vorstoßen. So lässt sich zum Beispiel beim Admiral, einem Wanderfalter der alljährlich weite Wanderungen zurücklegt und früher nicht in Mitteleuropa überwinterte, beobachten, dass zunehmend Tiere in Norddeutschland überwintern.

 

Kaisermantel
Der Kaisermantel, mittlerweile ein seltener Waldfalter in Schleswig-Holstein - ein möglicher Verlierer des Klimawandels? Foto: N. Voigt

Verlierer werden im Zuge der Klimaerwärmung v.a. Arten mit geringerer Ausbreitungsfähigkeit, spezialisierte Arten, Arten feuchtkühler Lebensräume (Wälder, feuchte Wälder, Moore), seltene und gefährdete Arten sein.

Deswegen sind der Erhalt großer Populationen, der flächenhafte Schutz wertvoller Lebensräume und die Vernetzung wertvoller Lebensräume, die seit jeher wichtiger Bestandteil des Arten- und Biotopschutzes sind, in den Zeiten des Klimawandels besonders bedeutsam. Denn nur große Bestände von Arten besitzen eine ausreichende Variabilität, um flexibel auf Veränderungen reagieren zu können.   



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