- Waldfledermäuse
Hierzu gehören z.B. Großer Abendsegler, Wasserfledermaus und Rauhhautfledermaus.
Sie wohnen bevorzugt in Baumhöhlen, z.B. in verlassenen Spechthöhlen, durch Blitzeinschlag entstandenen Spalten oder hinter loser Rinde. Geeignete alte bzw. tote Bäume finden die Fledermäuse meist nur in naturnahen Wäldern vor.
- Hausfledermäuse
Fledermausarten wie Breitflügelfledermaus, Zwerg- und Mückenfledermaus suchen sich ihre Quartiere bevorzugt im besiedelten Raum. Sie leben z.B. auf Dachböden, unter Dachpfannen, hinter Fensterläden oder hinter Fassadenbrettern. Maßnahmen zur Förderung von Fledermäusen Fledermäuse sind in vielen Gegenden, in denen sie früher häufig vorkamen, selten geworden. Sie leiden zunehmend an Quartiermangel durch die Reduzierung alter Baumbestände mit natürlichen Höhlen, und durch das konsequente abdichten von Dachböden und Fassaden. Oftmals ist auch Nahrungsmangel durch reduzierte Insektenvorkommen ein Grund für den Rückgang der Fledermäuse. Als Haus- oder Gartenbesitzer kann man aber einiges tun, um Fledermäuse zu fördern.