BUND-Landesverband Schleswig-Holstein e.V.

Der BUND im Kreis Dithmarschen

Naturschutzgebiet Fieler Moor

 (Dirk Koenig)

Das Fieler Moor mit den Autobahnseen liegt an der Westküste Schleswig-Holsteins zwischen Geest und Marsch innerhalb der Mieleniederung.
Die Landflächen um die beiden Becken, die neu geschaffenen Flachgewässer und dem Schutzgrabensystem herum unterliegen z.Zt. noch der Sukzession, so dass sich aus pflanzensoziologischer Sicht noch keine Dauergesellschaften gebildet haben. Im Flachwasserbereich sowie am Ufer sind Initialgesellschaften (Bachröhricht) vorhanden. Durch die Vielgestalt ist das Naturschutzgebiet insgesamt für die Vogelwelt sehr bedeutsam, auch die Vegetation hat sich sehr interessant entwickelt. Im Mai 2016 wurden Fischotter im Naturschutzgebiet Fieler Moor wieder nachgewiesen. Wir sind froh, diese seltenen interessanten vom Aussterben bedrohten Tiere wieder in unserem Naturschutzgebiet haben zu dürfen.

Betreut wird das Naturschutzgebiet von D. Koenig. Weitere Informationen

Streuobstwiesen Lehe und Meldorf

Zur Streuobstwiese bei Lehe:
Diese Streuobstwiese wurde Ende 2001 von dem dortigen Angelverein "Anglerzunft Eiderkante e.V." und der BUND Ortsgruppe Lunden mit 25 Obstbäumen (Apfel- und Birnenbäumen) angelegt.

Sie wird seit einigen Jahren von der BUND Kreisgruppe Dithmarschen betreut und ist im Jahre 2015 mit einem Informationsschild von der BUND Kreisgruppe Dithmarschen ausgestattet worden. Das Obst dort ist sehr schmackhaft und wird regelmäßig im Herbst bei stattfindenden Pflegearbeiten der BUNDler geerntet.

Folgende Obstsorten sind dort angepflanzt worden:
Birnen: Graf Moltke und Lübecker Sommerbergamotte
Äpfel: Dithmarscher Borsdorfer, Stina Lohmann, Finkenwerder Herbstprinz und Holsteiner Cox

Zur Streuobstwiese in Meldorf:
Diese Streuobstwiese wurde 2013 in Zusammenarbeit mit dem Grunderwerbverein Meldorf (Gartenverein)  geplant und dem Obstfachmann Dr. Paulsen und anderen Aktiven mit der BUND Kreisgruppe Dithmarschen angelegt.

Auf ihr wachsen über 30 Obstbäume (Apfel, Birne, Pflaume, Kirsche). Die einzelnen Arten können auf den interessanten Informationsschildern, die im Jahre 2015 von der BUND Kreisgruppe Dithmarschen dort aufgestellt wurden, nachgelesen werden. Genauso wie die zahlreichen Tier- und Pflanzenarten, die dort und auf anderen Obstwiesen vorkommen.

Die Wiese wird ein- bis zweimal jährlich im Spätsommer gemäht von Herrn Hammerich mit seinem alten Lanz-Bulldog-Trecker und den BUND-Aktiven aus Dithmarschen. Im Herbst kann auch dort leckeres Obst von den BUNDlern und den Gartenvereinsmitgliedern geerntet werden.

Über Interessierte und helfende Hände bei den Arbeiten auf den Obstwiesen freuen wir uns.

BUND-Feuchtwiese in Nordhastedt

junger Frosch Junger Frosch

Feuchtwiesen sind feuchtnasse, gehölzfreie Wiesen, die eine Vielzahl an Tieren und Pflanzen beherbergen. Sie zeichnen sich durch ihren besonders hohen Grundwassergehalt aus, welcher übers Jahr verteilt stark schwankt. Die Wiese steht jedoch mindestens einmal im Jahr völlig unter Wasser. Oft befinden sie sich in Talsenken und Niederungen, wo sich Regenwasser staut sowie in der Nähe einiger Flüsse und Bäche, an denen es zu regelmäßigen Überschwemmungen kommt.

Diese besondere Art der Wiese beansprucht eine gewisse Pflege des Menschen. Sie muss entweder extensiv genutzt oder mindestens einmal jährlich gemäht werden, da sie sonst durch Wildkräuter oder Gestrüpp verkrautet und im Laufe der Zeit zu einem Auenwald wird. Durch die Mahd, die hinterher oft als Viehfutter verwendet werden kann, werden Licht liebende und niedrigwüchsige Pflanzen gefördert und hochwüchsige Konkurrenten verdrängt. Dadurch ist der artenreiche Pflanzenbestand gesichert.

Kontakt

Sie erreichen die Kreisgruppe Dithmarschen zurzeit per E-Mail: dithmarschen(at)bund-sh.de.

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