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BUND-Landesverband Schleswig-Holstein e.V.

Obstportal mit neuer Online-Eingabe

10. Juli 2018 | Naturschutz, Stadtnatur, Streuobstwiesen, Landwirtschaft

Wir haben unser digitales Obstkataster überarbeitet – nun können landesweite Obstbestände bequem vom heimischen PC oder sogar unterwegs vom Smartphone eingegeben werden, ganz ohne Papier und Umweg über E-Mail oder den Postweg wie bisher.

Interaktive Karte: Öffentlich sichtbar sind natürlich nur solche Standorte, bei denen der/die Eigentümer*in einer Veröffentlichung zugestimmt hat.

Auch der BUND geht mit der Zeit und bietet mit der neuen Online-Eingabefunktion die Möglichkeit, sich schnell und einfach an der landesweiten Obsterfassung zu beteiligen.

Das Obstportal – unser digitales Obstkataster

Im Obstportal speichern wir die gemeldeten Einzelbäume, Obstbaum-Reihen und Obstwiesen in Schleswig-Holstein ab. Die erhobenen und für die Öffentlichkeit freigegebenen Daten können online auf einer interaktiven Karte abgerufen werden.

Wer kann sich beteiligen?

An der Aktion kann jede/r Obstinteressierte auch ohne Vorkenntnisse teilnehmen. Dabei gilt: je detaillierter die Angaben zu den jeweiligen Obststandorten sind, desto besser, damit die Obstbestände in Schleswig-Holstein möglichst vollständig erfasst werden und die Angaben in das landesweite Kataster einfließen können.

Wie kann ich mich an der Obsterfassung beteiligen?

Wenn Sie sich an der landesweiten Obsterfassung beteiligen möchten, registrieren Sie sich jetzt hier kostenlos. Direkt nach der erfolgreichen Registrierung und Anmeldung können Sie über den Computer oder auch unterwegs mit dem Smartphone Obstbestände in Schleswig-Holstein eintragen und Ihre eigenen Datensätze bearbeiten. Zusätzlich sind Details von für die Öffentlichkeit freigebenen Standorten abrufbar, zum Beispiel Flächengröße, Alter der Anlage oder vorhandene Obstsorten.

OBSTPORTAL: JETZT KOSTENLOS REGISTRIEREN!

Alternativ kann zur Meldung natürlich auch weiterhin der digitale Erfassungsbogen (PDF) in Papierform genutzt werden, dessen Daten dann von Mitarbeiter*innen der BUND-Landesgeschäftsstelle eingegeben werden.

Hintergrund der Obsterfassung

Gut entwickelte und vernetzte Streuobstwiesen zählen zu den artenreichsten Biotopen Mitteleuropas und können tausende Organismen beherbergen 

Aktuell weiß niemand so genau, wie viele Streuobstwiesen es in Schleswig-Holstein gibt, geschweigedenn in welchem Zustand sich diese befinden. Das möchte der BUND mit seinem Projekt "Mehr als nur Obst – Netzwerk Streuobstwiesen Schleswig-Holstein" ändern und erfasst seit 2016 erstmals den landesweiten Streuobstbestand.

Sicher ist jedoch, dass der Bestand im gesamten Bundesgebiet in den letzten Jahrzehnten drastisch gesunken ist. Die Streuobstbestände sind heute vor allem durch fehlende Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen gefährdet.

WEITERE INFOS RUND UM STREUOBSTWIESEN

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