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BUND-Landesverband Schleswig-Holstein e.V.

Kohle stoppen!

Wir wollen den Hambacher Wald dauerhaft retten und die Dörfer in den Kohle-Revieren stehen lassen. Dazu muss die Bundesregierung die besonders dreckigen Kohlekraftwerke jetzt abschalten. Unterstützen Sie unseren Appell und fordern Sie: Kohleausstieg jetzt!

Motorsägen heulen. Uralte Bäume fallen. Gigantische Bagger folgen, die der Erde die darunter liegende Braunkohle entreißen. Zurück bleibt eine Mondlandschaft. Das plant zumindest der Energiekonzern RWE: Den Hambacher Wald bei Köln, einen der artenreichsten Wälder dieses Landes zu zerstören. Damit er noch Jahrzehnte seine Kraftwerke mit Deutschlands Klimakiller Nummer Eins füttern kann: der Braunkohle.

Das geht auch uns im Norden etwas an, wenn durch die globale Erwärmung die Meere immer höher an unsere Deiche schlagen und die Sommer trockener, die Winter (noch) nasser werden.

Die Planungen von RWE sind völlig inakzeptabel. Sie zerstören eine ökologisch wertvolle Landschaft – und heizen den Klimawandel weiter an. Dabei haben der Hitzesommer, Dürren und Starkregen gerade gezeigt: Nur wenn wir jetzt schnell handeln, lässt sich eine weltweite Klimakatastrophe noch aufhalten. Und das heißt in Deutschland zuallererst: die dreckigsten Kohlemeiler jetzt abschalten und bis 2030 schrittweise aus der Verbrennung der Kohle aussteigen. Und die erneuerbaren Energien konsequent weiter ausbauen.

Helfen Sie uns, den Hambacher Wald zu retten!

RWE provoziert. Und legt damit die Axt an die Arbeit der Kohle-Kommission der Bundesregierung, die derzeit in Berlin zweierlei verhandelt: den Kohleausstieg und kluge Konzepte, wie der Ausstieg sozial abgefedert und eine Perspektive für die Kohleregionen bieten kann.  

Den Hambacher Wald retten, den Kohleausstieg durchsetzen – das schaffen wir nur, wenn wir jetzt eine breite Bürger*innenbewegung entstehen lassen. Jung und alt, Menschen aus allen Ecken des Landes schließen sich jetzt zusammen, streiten für ihre Zukunft und die des Planeten.

Mehr Informationen

Weitere Hintergründe zum Hambacher Wald und dem Einsatz des BUND gegen die Braunkohle finden sich auf der Internetseite des BUND.

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