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Hallo liebe Leserinnen und Leser,

im vergangenen Monat ist viel passiert: Unter anderem haben wir endlich eine Bundesregierung. Während die Mehrheit der deutschen Bevölkerung den Kohleausstieg unterstützt, zögert die neue Regierung noch.
Auch auf EU-Ebene ist viel passiert: Der EuGH erklärte Schiedsgerichte in der EU für illegal und die EFSA bestätigt das Risiko von Neonicotinoiden für Bienen. Zu beiden Themen mehr im Newsletter.

Ganz besonders möchte ich auf die unsagbare Verschmutzung der Schlei mit Plastikmüll hinweisen. Während sich Stadtwerke und Substrat-Lieferant gegenseitig den schwarzen Peter zuschieben, bleibt weiter unklar, wer die Verantwortung für diesen Plastikskandal übernimmt und vor allem, wann und wie das Plastik sinnvoll wieder aus der Umwelt gelangt. Um den Druck auf die Verantwortlichen zu erhöhen, findet am 19. März um 17:00 Uhr eine Kundgebung von den Schleswiger Stadtwerken, Poststraße 8, statt. Bitte erscheint zahlreich und setzt ein Zeichen gegen die Verschmutzung unserer Gewässer!

Bis dahin, viel Spaß bei der Lektüre und ein schönes Wochenende.

Tobias Langguth,
Referent für Öffentlichkeitsarbeit

 
Justizia
Schiedsgerichte in der EU illegal – Folgen für CETA & TTIP?

Anfang März hat der Europäische Gerichtshof in einem Verfahren bezüglich eines Abkommens zum Investitionsschutz zwischen der Slowakei und den Niederlanden geurteilt, dass private Schiedsgerichte zwischen EU-Staaten nicht mit dem EU-Recht vereinbar sind.
Nun stellt sich die spannende Frage, welche Folgen dies für laufende Schiedsgerichtsverfahren in der EU – etwa von Vattenfall gegen den deutschen Atomausstieg – und für die Abkommen TTIP und CETA haben wird.

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EU-Insektenumfrage & EFSA-Bewertung Neonicotinoide

Eine neue Bewertung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit hat bestätigt, dass Pestizide aus der Klasse der Neonicotinoide ein hohes Risiko für Bienen darstellen. Der BUND bekräftigt deshalb seine Forderung nach einem Totalverbot dieser Wirkstoffe.

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Zurzeit führt die EU auch eine Europa-weite Befragung zum Schutz von bestäubenden Insekten, also auch Bienen, durch. Jetzt mitmachen und eine Stimme für den Bienenschutz abgeben (oben rechts kann auf Deutsch umgestellt werden):

EU-Umfrage

Jetzt mitmachen: BUND-Mitgliederumfrage 2018

Der BUND ist ein basisdemokratischer Verband – unsere Arbeit für Natur und Umwelt ist nur dank unserer engagierten Mitglieder möglich. Um die Arbeit des BUND-Landesverbandes auch in Zukunft wirkungsvoll zu planen, läuft zurzeit die Mitgliederumfrage 2018. Die Umfrage dauert nur knapp fünf Minuten.

Jetzt mitmachen!

Meeresfilmreihe von UNDINE II

Die Meeresfilmreihe geht weiter und zwar mit einer preisgekrönten Dokumentation. Am 27. März präsentiert der BUND im Rahmen des Projektes UNDINE II den Film The End of the Line oder Die Unbequeme Wahrheit über unsere Ozeane.

Der letzte Film in der Reihe befasst sich mit dem Thema Überfischung und unsere BUND-Meeresschutzexpertin Stefanie Sudhaus wird im Anschluss für Fragen zur Verfügung stehen. Freue Dich auf einen spannenden Kinoabend in der Kieler Pumpe mit einer beeindruckenden Geschichte über das Meer.

6. Protest- und Kulturmeile am AKW Brokdorf

Dieses Jahr jährt sich der 32. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe. Noch immer laufen auch in Schleswig-Holstein Atomanlagen, produzieren fortlaufend Atommüll und setzen die Bevölkerung auch im Normalbetrieb einem unkalkulierbaren Risiko aus.
Deshalb ruft der BUND zusammen mit anderen Initiativen zur Teilnahme an der 6. Protest- und Kulturmeile am AKW Brokdorf für den 22. April 2018 auf. Kommt zahlreich und setzt ein Zeichen gegen die Verstrahlung unserer Zukunft!

Vorprogramm des Deutschen Naturschutztages

Vom 25. bis 29. September findet an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel der 34. Deutsche Naturschutztag statt. Unter dem Motto "Klarer Kurs – Naturschutz" wird an fünf Tagen mit Haupt- und Ehrenamtlichen aus dem beruflichen, verbandlichen und wissenschaftlichen Naturschutz diskutiert, informiert und sich ausgetauscht.

Der Vorentwurf des Fachprogramms für den Donnerstag & Dienstag kann inzwischen auf der Webseite der Tagung als PDF runtergeladen werden.

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