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Hallo liebe Leserinnen und Leser,

die vergangenen Wochen haben uns Mut gemacht und gezeigt, dass unser gemeinsamer Einsatz für Natur und Umwelt etwas bewegen kann: Die Glyphosat-Wiederzulassung ist vorerst erneut gescheitert, ganz Deutschland diskutiert über das Insektensterben und der Aal soll in allen Gewässern der EU geschützt werden.

Dies sind nur drei der spannenden Themen in dieser Ausgabe von UmweltNews SH. All dies vor dem Hintergrund der anhaltenden Sondierungsgespräche zur nächsten Bundesregierung – noch besteht auch dort die Chance auf Verbesserungen in Natur- und Umweltschutz, der Landwirtschaft und dem Klimaschutz. Helft mit und schickt eine Botschaft an die Jamaika-Parteien: Raus aus der Massentierhaltung.

Viel Spaß bei der Lektüre und einen weiterhin schönen Herbst wünscht

Tobias Langguth,
Referent für Öffentlichkeitsarbeit 

PS: Am vergangenen Samstag, 11. November wurde unser neues BUNDmagazin veröffentlicht. Hier könnt Ihr das PDF runterladen. Wer es in Zukunft auch direkt per Post bekommen möchte, kann hier einfach BUND-Mitglied werden.

 
Insektensterben: Sturzflug ins Ungewisse

Diese Nachricht ging um die Welt wie ein Lauffeuer: Bis zu 82 Prozent Verlust an Insektenmasse in wenigen Jahrzehnten. Das ist die Botschaft einer Untersuchung deutscher, britischer und niederländischer Forscher, die Mitte Oktober veröffentlicht wurde.
Der BUND hat die Studie übersetzt und zusammengefasst. Besonders wichtig sind nun die nächsten Schritte, um das Ruder herumzureißen.

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Glyphosat: Verlängerung erneut gescheitert

Die EU-Kommission ist erneut damit gescheitert, die Zulassung von Glyphosat zu verlängern. Den Forderungen der Umwelt- und Naturschutzverbände nach einem sofortigen Verbot der ökotoxischen Substanz sind wir somit einen weiteren Schritt näher gekommen.

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Schmetterling des Jahres: Der Große Fuchs

Der "Große Fuchs" (Nymphalis polychlorus) ist vom BUND und der BUND-NRW-Naturschutzstiftung zum Schmetterling des Jahres gewählt worden. Der schöne Tagfalter kommt auch in Schleswig-Holstein vor – noch. Er steht als vom Aussterben bedroht und extrem selten auf der Roten Liste der Großschmetterlinge in Schleswig-Holstein.

Mehr zum Großen Fuchs

Wissenschaft einig: Aal-Fang muss verboten werden

Die neue wissenschaftliche Empfehlung des internationalen Rates für Meeresforschung bestätigt die Ergebnisse der vergangenen Jahre: Wenn der Europäische Aal eine Zukunft haben soll, dann müssen alle Todesursachen vermieden werden – sprich, auch ein komplettes Fangverbot festgesetzt werden. Inzwischen hat auch die EU-Kommission vorgeschlagen, den Fang in allen Unionsgewässern einzustellen.

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Drohendes Fahrverbot Weckruf für Kiel

Die Deutsche Umwelthilfe hat gegen den Luftreinhalteplan des Landes Schleswig-Holstein für die Stadt Kiel Klage eingereicht. Damit sollen Fahrverbote zum Schutz der betroffenen Anwohner*innen durchgesetzt werden. Der BUND hat zusammen mit weiteren Kieler Umweltverbänden eine echte Lösung der Ursachen anstelle einer reinen Symptombekämpfung gefordert.

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Aquakultur: Zukunft der Fischerei?

Um die anhaltend steigende Nachfrage nach Fisch zu befriedigen, setzen immer mehr Länder auf die Aquakultur. Auch in Europa soll dieser Sektor wachsen – aber wie verträgt sich das eigentlich mit den Meeresschutz-Zielen der europäischen Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie: Kann es eine umweltverträgliche Aquakultur geben?

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Wir suchen das schönste Foto zu Streuobstwiesen

Der BUND sucht das schönste Foto rund um Streuobstwiesen: Zeige, dass Streuobstwiesen mehr als nur Obst sind. Bis zum 15. September 2018 können bis zu vier Aufnahmen eingereicht werden. Zu gewinnen gibt es einen Obstbaumschnittkurs und weitere attraktive Sachpreise.

Die Teilnahmebedingungen und die Möglichkeit zum Foto-Upload findest Du hier:

Jetzt mitmachen: Fotowettbewerb

Neues Portral zu Umweltverträglichkeitsprüfungen

Die Bundesländer haben eines neues, gemeinsames Online-Portal eingerichtet, auf dem zentral alle Zulassungsverfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfungen eingesehen werden können. Dort findet man ab sofort auch alle Zulassungsunterlagen sowie Ansprechpartner*innen.

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