BUND-Landesverband Schleswig-Holstein e.V.

Lebensmittel regional & ökologisch

Kurze Wege - weniger Pestizide

Ökologisch erzeugte Lebensmittel hat erwiesenermaßen einen kleineren ökologischen Fußabdruck. Das bedeutet, dass durch ihre Erzeugung weniger Schäden in Böden, Gewässern und der Artenvielfalt zu erwarten sind. Dies liegt vor allem an der deutlich reduzierten Anwendung von Pestiziden und Wirtschaftsdünger. 

Besonders positiv ist dieser Effekt, wenn Lebensmittel nicht über weitere Strecken transportiert werden müssen und einem geschlossenen, regionalen Nährstoffkreislauf entstammen. Dann sind auch insbesondere die Effekte für den Klimaschutz besonders groß.

Analog gilt dies auch für die Verwendung von saisonalen Lebensmitteln: Wer im Winter Tomaten kauft, der trägt nicht nur hohe Transportkosten, sondern auch die enormen Stromkosten für die Lagerung. Beim Verzehr von Lebensmitteln, die gerade Saison haben und frisch vom Feld kommen, stellt sich diese Problematik nicht. 

Regional einkaufen

Eine gute Möglichkeit regional und ökologisch Einzukaufen ist es, bei einer sogenannten SoLaWi mitzumachen. SoLaWi steht für Solidarische Landwirtschaft und bezeichnet ein System, in dem Verbraucher und Landwirte gemeinsam für einander einstehen und so die menschenwürdige Produktion ökologischer Lebensmittel möglich machen.

Für einen festen Betrag erwirbt man feste Ernte-Anteile - fast wie einer Biokiste - und erhält diese wöchentlich nach Hause oder an ein gemeinsames Depot geliefert.

Eine Übersicht über SoLaWis in Deutschland gibt es hier:

Ernte-teilen.org

Alternative für Kurzentschlossene

Wer sich nicht so festlegen und frei entscheiden möchte, was er geliefert bekommt, ist bei einer "Food Assembly" vielleicht besser aufgehoben. Bei diesem Model der Kooperation zwischen Verbraucher und Erzeuger kann man in der Regel wöchentlich individuell entscheiden, welche Produkte man bekommt.

Eine Übersicht über Food Assemblys in Deutschland (und Europa) gibt es hier:

Marktschwärmer

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