Amphibien

Wer kennt sie nicht, diese Verwandlungskünstler: Sowohl im Wasser als auch an Land sind sie zu Hause, und manche machen sich zum Teil durch lautes Quaken bemerkbar.

 

Frösche, Kröten und Unken, Molche und Salamander gehören zur faszinierenden Welt der Amphibien, auch Lurche genannt.

Amphibien haben in unserem Kulturkreis oft einen schwierigen Stand: So ist es nicht schön, einen "Frosch im Hals" zu haben oder den Spruch "Sei kein Frosch" zu hören.

In einigen Märchen jedoch, besitzen die Tiere magische Kräfte und verkörpern die freundliche, hilfsbereite Natur, die dem Menschen immer wieder zu Gutem verhilft. 

Die ersten Vorfahren der Lurche oder auch Amphibien besiedelten bereits vor über 300 Millionen Jahren unsere Erde. Das Leben der Lurche spielt sich im Wasser, aber auch an Land ab. Weltweit gibt es etwa 6.000 verschiedene Arten. In Deutschland sind 21 Arten zu Hause, davon 17 in Schleswig-Holstein. Acht davon sind extrem selten beziehungsweise gefährdet bis stark gefährdet.

Neben der direkten Zerstörung von Laichgewässern sind die Gefährdungsursachen häufig Entwässerung, Fischbesatz, Verlandung und Beschattung von Gewässern. Hinzu kommt, dass einige Arten inzwischen so selten sind, dass die Strecken zwischen den Populationen für die Tiere fast unüberwindbar werden und damit ein Austausch zwischen den verschiedenen Restpopulationen immer schwieriger wird.

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