Gemeinsame Empfehlung schleswig-holsteinischer Landwirtschafts- und Umweltverbände zur gemeinsamen EU-Agrarpolitik
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Kurz vor Beginn der Agrarminister*innenkonferenz am 18. März in Bad Reichenhall legen Umwelt- und Agrarverbände in Schleswig-Holstein gemeinsam mit der Landesnaturschutz-Beauftragten Empfehlungen für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) ab 2028 vor.
Die Verbände fordern die Landesregierung und die Landwirtschaftsministerin auf, sich in Bund und EU dafür stark zu machen, dass GAP-Gelder künftig konsequent dazu beitragen, Natur zu schützen, Klima zu stabilisieren und die landwirtschaftlichen Existenzen, die die Agrarwende unterstützen, zu sichern.
Landwirtschaft mit Zukunft braucht gesunde Natur. Ohne biologische Vielfalt, sauberes Wasser und gesunde Böden gibt es langfristig keine Ernährungssicherheit - darin sind sich alle Verbände einig.
Die gemeinsame Stellungnahme „Landwirtschaft mit Zukunft braucht gesunde Natur“ wurde von Bioland, BUND SH, BBN (Regionalgruppe Schleswig-Holstein), Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein, dem LNV SH, NABU Schleswig-Holstein, Naturland und der Landesnaturschutzbeauftragten erarbeitet. Sie knüpft an Forderungen der bundesweiten Verbändeplattform an, die seit Jahren eine Weiterentwicklung der GAP zu einer ökologisch wirksamen, sozial gerechten und krisenfesten Agrarpolitik einfordert.