Rechtsextremismus im Naturschutz

Der BUND fordert:

  • Keine Bühne für Rechtsextreme!
  • Demokratie leben!
  • Gruppen für Menschen jeder Herkunft öffnen!

Hast du schon einmal eine rechtsextreme Parole im Naturschutz gehört? Das ökologische Engagement scheint eigentlich kaum mit rechtsextremem Gedankengut vereinbar zu sein. Jedoch schaffen es Rechtsextreme immer wieder, ökologische Themenbereiche in ihre menschenfeindliche Ideologie zu integrieren. 

Das Besetzen von Naturschutz-Themen durch Rechtsextreme wird zu einem wachsenden Problem. Durch steigende Popularität rechtsextremer Parteien werden ausgrenzende und menschenfeindliche Ideen zunehmend normalisiert und dringen in die sogenannte Mitte der Gesellschaft ein. Diese politische Entwicklung ermöglicht es Rechtsextremen leichter im ökologischen Engagement Fuß zu fassen und ihre Ideologien einfließen zu lassen.

Deshalb wollen wir uns resistent gegen menschenfeindliche Ideologien zeigen und uns standhaft für einen gerechten Umwelt- und Naturschutz einsetzen!

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Strategien von Rechtsextremen im Umweltbereich

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Verbreitung bestimmter Sprachbilder

Sprachbilder wie „der deutsche Wald” oder „die Überlegenheit des Stärkeren”,  beeinflussen politische Debatten, da sie bestimmte Denkmuster anregen. Außerdem erscheinen sie erst nach etwas Überlegung als ideologisch geprägte Sprache. 

Gründung von Parallelstrukturen

Parallelstrukturen können lokale Verbände oder Inititiven sein, zum Beispiel eine Bürgerinitiative gegen einen Windpark. Sie treten als mutmaßlich unpolitische Akteur*innen auf. Jedoch verbreiten sie bei Veranstaltungen menschenfeindliche Narrative und haben teilweise Verbindungen zu rechtsextremen Politiker*innen. 

Unterwanderung von Verbänden

Es kommt vor, dass Menschen mit völkischen Ansichten Gremien von etablierten Umweltverbänden unterwandern. Dabei streben sie oft höhere Positionen an, um die demokratischen Strukuren der Verbände auszuhöhlen. 

Verbreitung von Fake-News

Durch das gezielte Verbreiten falscher Tatsachen wird der gesellschaftliche Diskurs beeinflusst. Der Mythos, dass Atomkraftwerke zu 100% klimafreundlich wären, ist ein weitverbreitetes Beispiel. 

Vereinnahmung von Themen

Durch die Vereinnahmung von ökologischen Themen, wie „der Schutz der Heimat", können Rechtsextreme ihre Narrative weiter verbreiten. Dabei werden Schnittstellen zwischen Ökologie und Rechtsextremismus geschaffen. Zum Beispiel werden durch die Verwendung des Begriffs „Heimat" bestimmte Menschengruppen ausgeschlossen.

Wie können wir darauf reagieren?

  • Über rechtsextreme Ideologien aufklären und informiert handeln
  • Demokratische Werte vermitteln
  • Gezielt kulturübergreifende Angebote schaffen
  • Festen Standpunkt einnehmen

Ihre Ansprechpartnerin

Maike Bannick

Freiwilligenmanagerin
E-Mail schreiben Mobil: 0176 56721401

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