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BUND-Landesverband Schleswig-Holstein e.V.

Wahlprogramme unter der Natur- und Umwelt-Lupe

06. April 2017 | BUND

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Schleswig-Holstein hat die Wahlprogramme der Parteien auf ihre Aussagen zu Natur und Umwelt unter die Lupe genommen. Den Aussagen der Parteien hat der BUND die eigene Position gegenüber gestellt. Die zusammengefasste Darstellung ist ab sofort online verfügbar.

„Nachdem wir schon herausgearbeitet hatten, was die Parteien uns 2012 versprochen und umgesetzt haben, wollten wir nun wissen, was sich die Parteien für die kommende Legislaturperiode vornehmen“, erläutert Ole Eggers, BUND-Landesgeschäftsführer das Vorhaben. „Erfreulich ist, dass vor allem die Umweltbildung in einigen Wahlprogrammen eine höhere Bedeutung als noch 2012 bekommen hat. An vielen Stellen sind wir aber leider nicht zufrieden, etwa wenn die Beteiligungs- und Klagerechte der Umweltverbände angetastet werden sollen oder für den Schutz der Meeresfauna dringend notwendige Nutzungsbeschränkungen in Nord- und Ostsee pauschal abgelehnt werden“, so Eggers weiter.

Auf knapp 70 Seiten stellt der BUND die wichtigsten Themen aus dem Natur- und Umweltschutz jeweils übersichtlich auf einer Seite da. Die Positionen der Parteien, die zurzeit im Landtag vertreten sind sowie die der Linkspartei wurden zusammengefasst und abschließend einem knappen Kommentar des BUND gegenüber gestellt.

„Umwelt- und Naturschutz spielt inzwischen eine immer größere Rolle in der Landespolitik – zu Recht. Die Wähler müssen wissen, wofür die Parteien stehen: So wollen beispielsweise die einen den Biotopverbund weiterentwickeln, während andere Parteien die für den Naturschutz gesicherte Fläche schon heute als zu groß empfinden“, so Tobias Langguth, BUND-Naturschutzreferent. „Auch bei den Verkehrsprojekten zeigen sich diese Unterschiede: Sanierung und Erhalt vor Neubau ist nicht bei allen Parteien Leitlinie für die Verkehrspolitik. An anderen Stellen drücken sich manche Parteien in den Wahlprogrammen vor klaren Aussagen, etwa wenn es um die Handelsabkommen CETA und TTIP geht“, so Langguth weiter.

„Wahlprüfsteine oder auch der Wahl-O-Mat geben einen guten Überblick über die Positionen der Parteien. Manchmal kommt es aber aufs Detail an – deshalb haben wir uns diese Arbeit gemacht. Für diejenigen, für die die Natur- und Umweltthemen wahlentscheidend sind, ist unsere Zusammenfassung das praktische Nachschlagewerk“, so Eggers abschließend.

Die Zusammenfassung der Wahlprogramme können hier runtergeladen werden: www.bund-sh.de/ltw2017/

Pressekontakt:

Tobias Langguth, BUND-Referent für Naturschutz & Öffentlichkeitsarbeit

Mobil 0170 43 62 360, E-Mail: tobias.langguth@bund-sh.de

Ole Eggers, BUND-Landesgeschäftsführer

Tel. 0431 66060 60, Mobil 0178 635 07 19, E-Mail ole.eggers@bund-sh.de 

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